Veranstaltungen und Nachrichten aus Madeira werden aktualisiert.
Eine siebentägige Autoroute durch Madeira, nach Regionen aufgeteilt und mit realistischen Zeitpuffern zum Fahren, Anhalten und Anpassen an das Wetter.
Praktische Lektüre und Planung: 9 Minuten Lesezeit; planen Sie einen Nachmittag ein, um die Karte anzupassen, Ihren Ausgangsort auszuwählen und mindestens einen Tag mit Zeitpuffer zu lassen. Diese Route für sieben Tage mit dem Auto auf Madeira gliedert die Insel nach Regionen, statt möglichst viele Aussichtspunkte auf einer Karte zusammenzutragen. Madeira belohnt alle, die es ruhig angehen lassen: Eine kurze Strecke kann Konzentration erfordern, ein Tal lädt zu einem ungeplanten Halt ein, und Wolken in den Bergen können die ideale Reihenfolge der Tage verändern.
Der folgende Plan basiert auf einer einfachen Idee: eine Hauptregion pro Tag, Vormittage mit einem klaren Ziel und entspannte späte Nachmittage. Er umfasst Stadt, Küste, Höhenlagen und Natur, verlangt aber nicht, jeden Tag eine lange Wanderung zu unternehmen. Nutzen Sie ihn als Gerüst, nicht als Zeitplan. Prüfen Sie vor der Abfahrt den Zustand der Straßen und markierten Wanderwege sowie den Wetterbericht bei den im Artikel genannten offiziellen Stellen.
Für einen ersten Besuch bieten sich zwei Möglichkeiten für den Ausgangsort an. Am einfachsten ist es, alle sieben Nächte in der Gegend von Funchal, Caniço oder Santa Cruz zu verbringen. Das eignet sich für alle, die nur einmal auspacken, in der Nähe ihrer Unterkunft zu Abend essen und von dort aus Tagesausflüge unternehmen möchten. Die Schnellstraße bringt Sie in verschiedene Teile der Insel, doch die letzten Straßen zu einem Aussichtspunkt, einer Levada oder einem Dorf können langsam und kurvenreich sein. Richten Sie sich deshalb nicht nur nach den Kilometern.
Alternativ können Sie die Woche aufteilen: vier Nächte im Süden oder Osten und drei im Norden oder Westen, zum Beispiel in São Vicente, Seixal oder Porto Moniz. Das ist sinnvoll, wenn Sie gerne in der Nähe der Nordküste aufwachen, bei sanfterem Licht fotografieren und wiederholte Fahrten über die Berge vermeiden möchten. Dafür müssen Sie die Unterkunft wechseln und sind an den Übergangstagen weniger spontan. Reisen Sie mit kleinen Kindern oder viel Gepäck oder möchten Sie sich in einer Woche vor allem erholen, ist ein einziger Ausgangsort meist die entspanntere Wahl.
Betrachten Sie das Auto in jedem Fall als Möglichkeit, die verschiedenen Regionen miteinander zu verbinden, nicht als Anlass, ständig unterwegs zu sein. Turismo da Madeira weist darauf hin, dass das Fahren auf den Hauptstraßen und in den Stadtgebieten unkompliziert ist, in den Bergregionen mit ihren vielen Kurven aber besondere Aufmerksamkeit erfordert. Wählen Sie im Navigationsgerät eine Route, auf der Sie sich wohlfühlen, und nehmen Sie keine enge Straße, nur weil sie kürzer erscheint.
Einige Buchungslinks auf dieser Seite sind gesponsert.
Möchten Sie die Insel nach Regionen erkunden? Sehen Sie sich Mietwagenoptionen für Madeira an, bevor Sie Ihre Unterkunft buchen.
Planen Sie für den Ankunftstag nicht den anspruchsvollsten Teil Ihrer Route. Zwischen der Abholung des Autos, dem Orientieren im Straßenverkehr, dem Einchecken und der Erholung von der Reise erzeugt eine lange Liste unnötigen Druck. Wenn Sie morgens oder am frühen Nachmittag landen, widmen Sie den ersten Tag Funchal und der näheren Umgebung am Hang: der Altstadt, der Uferpromenade, dem Markt oder den Gärten – je nach Wetter und Interesse.
Beginnen Sie im Osten. Die Region eignet sich gut für den Anfang der Woche, denn hier verbinden sich eine angenehme Fahrt, weite Landschaften und Haltepunkte, für die nicht überall eine lange Wanderung nötig ist. Machico bietet mit seiner Bucht und dem Ortszentrum einen ruhigen Auftakt für den ersten Teil des Tages. Fahren Sie anschließend in Richtung Caniçal und zur Ostspitze der Insel und halten Sie nur dort an, wo Ihre Neugier geweckt wird. Zwischen zwei Stopps etwas Zeit zu lassen, ist wertvoller, als jeden verfügbaren Aussichtspunkt einzuplanen.
Für den markierten Wanderweg kann die Ponta de São Lourenço einen Vormittag oder Nachmittag in Anspruch nehmen. Betrachten Sie die Wanderung nicht als Pflichtprogramm: Die Halbinsel ist dem Wetter ausgesetzt, und das Erlebnis hängt stark von Wind und Sicht sowie davon ab, wie wohl Sie sich beim Wandern fühlen. Auf der offiziellen Seite zum PR 8 finden Sie den Zustand des Weges und gegebenenfalls Hinweise zu Einschränkungen oder vorübergehenden Umleitungen. Prüfen Sie sie am selben Tag und folgen Sie vor Ort der Beschilderung. Wenn Sie nicht wandern möchten, lohnt sich der Abstecher wegen der Aussichten und des Kontrasts zum grünen Inselinneren trotzdem.
Beenden Sie den Tag dort, wo es für Ihren Ausgangsort am sinnvollsten ist, ohne einen bestimmten Sonnenuntergang zu einer festen Uhrzeit einzuplanen. Licht, Wind und Wolken unterscheiden sich stark zwischen Küste und Bergen. Nehmen Sie Wasser und eine zusätzliche Schicht Kleidung im Auto mit: Selbst an einem milden Tag am Meer kann sich die gefühlte Temperatur in einer exponierten Gegend anders anfühlen.
Planen Sie den dritten Tag für die Höhenlagen und die allmähliche Fahrt hinunter zur Nordküste ein. Der Pico do Areeiro liegt auf 1.818 Metern und eröffnet einen weiten Blick auf das Bergmassiv. Sie können ihn besuchen, ohne daraus eine lange Gratwanderung zu machen. Brechen Sie nur dann früh auf, wenn das zu Ihrem Erholungsrhythmus passt, und prüfen Sie vor der Fahrt nach oben beim IPMA die Wettervorhersage für die Bergregionen. Nebel, Wind oder Regen können das Erlebnis deutlich von dem unterscheiden, das Sie sich nach den Fotos vorgestellt haben.
Fahren Sie anschließend hinunter in die Gegend von Ribeiro Frio und weiter nach Santana, mit genügend Zeit für kurze Pausen. Dieser Tag eignet sich für alle, die Landschaften und kurze Stopps abwechseln möchten, nicht dafür, zwischen zwei Kartenpunkten noch eine anspruchsvolle Levada-Wanderung einzuschieben. Wenn Sie wandern möchten, wählen Sie einen markierten Weg, der zu Ihrer Erfahrung passt, und prüfen Sie seinen offiziellen Zustand. Nehmen Sie geeignetes Schuhwerk und Kleidung für Wetterwechsel mit und sagen Sie jemandem, wo Sie unterwegs sein werden – Empfehlungen, die von den regionalen Tourismus- und Naturschutzstellen immer wieder ausgesprochen werden.
Die Nordküste verdient einen ganzen Tag und sollte nicht nur auf dem Weg nach Porto Moniz im Eiltempo durchquert werden. Fahren Sie von Osten nach Westen und wählen Sie zwei oder drei Stopps zwischen Santana, Porto da Cruz, São Vicente und Seixal. Statt alles im Voraus festzulegen, richten Sie die Reihenfolge nach den Wolken: Sind die Hänge verhangen, ziehen Sie einen Küstenort vor; ist die Sicht gut, halten Sie an den höher gelegenen Punkten, die sich unterwegs anbieten.
Wer in Funchal übernachtet, sollte der Versuchung widerstehen, an diesem Tag auch noch das Hochplateau und die gesamte Westküste unterzubringen. Die Rückfahrt zum Ausgangsort gehört zum Tagesplan. Versuchen Sie, anzukommen, bevor Sie müde sind – besonders, wenn Sie sich mit aufeinanderfolgenden Steigungen, Gefällen und Kurven noch nicht ganz wohlfühlen.
Am fünften Tag verbinden sich Hochplateau, Wald und Meer, doch der Tag gelingt am besten mit einer klaren Auswahl. Fahren Sie von der Nordküste in Richtung Paul da Serra, wo sich die Landschaft erneut verändert und das Wetter ganz anders sein kann als am Meer, das Sie gerade hinter sich gelassen haben. Fanal eignet sich für einen beschaulichen Aufenthalt; ein langer Marsch ist nicht nötig. Bei schlechter Sicht sollten Sie einen ausgedehnten Besuch nicht erzwingen. Lassen Sie genügend Zeit, um sicher hinunterzufahren und die Route anzupassen.
Machen Sie anschließend Porto Moniz zum Hauptziel des Tages. Es ist besser, mit Zeitpuffer anzukommen, an der Uferpromenade entlangzugehen, in Ruhe zu Mittag zu essen und dann vor Ort zu entscheiden, ob sich noch ein weiterer Stopp lohnt. Gehen Sie nicht aufgrund eines Reiseplans, den Sie Wochen zuvor gelesen haben, von bestimmten Meeresbedingungen, dem Zugang zu Badebereichen oder geöffneten Einrichtungen aus. Prüfen Sie die örtlichen und offiziellen Informationen immer am Besuchstag.
Eine Route über Hochplateau, Gebirge und Küste braucht flexible Zeitplanung. Wenn Sie Ihre Reise noch organisieren, können Sie die verfügbaren Mietwagen für Ihren Aufenthalt prüfen.
Die Südküste bildet einen guten Kontrast zu den Tagen in den Bergen und im Norden. Beginnen Sie im Westen, in Calheta, oder näher an Ihrem Ausgangsort – je nachdem, wo Sie in der Nacht zuvor übernachtet haben. Ponta do Sol und Ribeira Brava sind gute Orte für einen Spaziergang, einen Kaffee und einen Eindruck vom lokalen Alltag, ohne dass eine Aktivität mit fester Uhrzeit ansteht. Es geht nicht darum, den „besten“ Ort auszuwählen: Jeder eignet sich für eine andere Art von Reisenden. Wer gerne fotografiert, sucht nach Küstenmotiven; Familien schätzen unkomplizierte Pausen; wer gutes Essen mag, kann sich Zeit für eine ausgedehnte Mahlzeit nehmen.
Der letzte Tag ist keine leere Stelle im Plan, sondern der Puffer, der die übrige Route realistisch macht. Nutzen Sie ihn, um zu einem Ort zurückzukehren, an dem Sie Nebel erlebt haben, eine vom Zustand des Weges abhängige Wanderung nachzuholen, länger in Funchal zu bleiben oder einfach ohne Eile die Abreise vorzubereiten. So können Sie auch auf Straßensperrungen, Wetterwechsel oder einen Tag reagieren, an dem Sie länger in einer Gegend bleiben wollten.
Nehmen Sie sich jeden Morgen kurz Zeit für einen Check. Die regionale Tourismusdirektion von Madeira veröffentlicht Informationen zu Straßenbeschränkungen und Sperrungen, die durch Bauarbeiten oder ungünstige Bedingungen verursacht werden können. Für die Höhenlagen konsultieren Sie die Warnhinweise des IPMA für die Bergregionen Madeiras. Wenn eine Wanderung auf dem Plan steht, prüfen Sie vor der Abfahrt den aktuellen Zustand der markierten Wege.
Halten Sie sich auf der Straße an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Bedingungen an. Bleiben Sie in den Kurven aufmerksam und akzeptieren Sie, dass eine Bergauffahrt so lange dauert, wie sie eben dauert. Halten Sie nicht an Stellen mit eingeschränkter Sicht und nehmen Sie keine schmalen Abkürzungen, auf denen Sie sich unwohl fühlen. Nehmen Sie Wasser, eine wasserdichte Schicht Kleidung und ein aufgeladenes Mobiltelefon mit, wenn Sie in dünn besiedelte Gegenden fahren. In Notfällen gilt die europäische Notrufnummer 112. Diese Maßnahmen machen die Reise nicht weniger spontan; sie lassen Ihnen mehr Spielraum, um unterwegs das zu genießen, was sich ergibt.
Sie reichen aus, um einen guten Überblick über die Insel zu bekommen, wenn Sie Ihre Tage nach Regionen planen und akzeptieren, dass Sie nicht alles sehen werden. Dieser Plan setzt auf ein nachhaltiges Tempo mit Zeitpuffer für das Wetter und für eine Rückkehr an einen Ort, der Ihnen gefallen hat.
Ein Ausgangsort im Süden oder Osten ist einfacher, wenn Sie möglichst selten umziehen möchten. Zwei Ausgangsorte können sinnvoll sein, um mehr Zeit im Norden und Westen zu verbringen. Entscheiden Sie je nach Ihrer Bereitschaft, das Gepäck umzupacken, der Jahreszeit und der Art Ihrer Reise.
Auf den Hauptstraßen und in den Stadtgebieten ist das Fahren im Allgemeinen unkompliziert. In den Bergregionen gibt es Kurven und anspruchsvollere Straßen. Fahren Sie daher ruhig, beachten Sie die Beschilderung und wählen Sie Strecken, auf denen Sie sich wohlfühlen.
Ja, aber es ist besser, eine Hauptwanderung und eine kurze Alternative auszuwählen, statt sich auf mehrere Wege zu verlassen. Prüfen Sie den offiziellen Zustand des Weges immer am selben Tag, nehmen Sie geeignete Ausrüstung mit und brechen Sie nicht auf, wenn die Bedingungen ungünstig sind.
Informieren Sie sich über das Wetter in der Gegend, in die Sie fahren, über offizielle Straßeninformationen und gegebenenfalls über den Zustand des Wanderwegs. Prüfen Sie außerdem, ob Sie Wasser und ein geladenes Mobiltelefon dabeihaben und genügend Zeit für die Rückfahrt vor Einbruch der Dunkelheit bleibt.
Mit einer nach Regionen gegliederten Route und einem Puffertag zwingt das Auto Sie nicht mehr in einen starren Zeitplan, sondern ermöglicht Ihnen, im Laufe der Woche entspanntere Entscheidungen zu treffen.
Bereit, Ihre Route zu planen? Vergleichen Sie Mietwagenoptionen für Madeira und wählen Sie eine Abholung, die zu Ihrem Reiseplan passt.
0 Gefällt mir
Planen Sie einen Autotag im Osten Madeiras, von Machico bis Portela, mit realistischen Stopps, sicherem Fahren und Rücksicht auf Wanderwege.
Eine entspannte Autotour entlang Madeiras Nordküste mit Stopps in São Vicente, Seixal, Porto Moniz und Fanal – zum Anhalten, Spazieren und Beobachten.
So fahren Sie sicherer auf Madeira: steile Straßen, Tunnel, Nebel, Parken und praktische Regeln für eine entspannte Reise.
Freigegebene Kommentare
Starten Sie die Unterhaltung.